Junger Mann mit Brille, kurzer brauner Haupthaare, trägt ein farbenfrohes tropisches Hemd, lächelt leicht, im Hintergrund ein Bücherregal und Pflanzen.

Über mich

Manchmal führt das Leben auf verschlungenen Pfaden – meiner hat mich zu einer ungewöhnlichen Kombination aus Grafikdesigner, Neurowissenschaftler und Fotograf gemacht.

Aufgewachsen in einer Familie aus Designern wurde mir die Faszination für Form, Farbe und Ästhetik fast buchstäblich in die Wiege gelegt. Es schien nur folgerichtig einen beruflichen Karriereweg in eine ähnliche Richtung einzuschlagen. So kam es, dass ich zunächst eine einjährige Fotografie- und anschließend eine dreijährige Grafikdesign-Ausbildung absolvierte. Doch bereits während dieser Zeit wuchs in mir auch ein gänzlich anderes Interesse heran – das an der Wissenschaft.

Angetrieben von einer großen Neugier, die Welt nicht nur zu gestalten, sondern sie auch zu verstehen, wagte ich schließlich im Jahr 2016 einen kleinen Neuanfang. Mit der abgeschlossenen Designausbildung in der Tasche begann ich ein Studium der Biomedizinischen Wissenschaften und setzte es mit einem Master in Molekularer und Zellulärer Neurowissenschaft fort.

Doch während mein beruflicher Weg in der Wissenschaft zunehmend an Form gewann, kehrte in den stillen Monaten der Corona-Lockdowns meine alte Leidenschaft für die Fotografie in unerwarteter Intensität zurück. Was zunächst als einfache Ablenkung begann, wurde bald zu einer neuen, tiefen Form der Auseinandersetzung mit der Welt – und schließlich zu einem bedeutenden Lebensinhalt, zu einem persönlichen Ventil künstlerischer Entfaltung.

Bin ich nun Künstler oder Wissenschaftler? Ich begreife mich als beides. Sind die künstlerische und die wissenschaftliche Sicht auf die Welt letztlich nicht zwei Seiten derselben Medaille? Zwei Wege, die Welt zu begreifen und zu interpretieren – die eine subjektiv, die andere objektiv. Beide verändern unseren Blick auf die Dinge und lehren uns die Bewunderung für die Schönheit im scheinbar Alltäglichen. Und wer diese Schönheit einmal entdeckt hat, kann nicht mehr wegsehen.

Und schon gar nicht aufhören, sie verstehen und festhalten zu wollen.

Schön, dass du auf meine Website gefunden hast.

Moritz Scherrenbacher